Waldbier mit Elsbeere

Axel Kiesbye Waldbier Elsbeere

Braumeister Axel Kiesbye und Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen Bundesforste AG, probieren das neue Elsbeeren-Waldbier. (Foto: ÖBf-Archiv/ citronenrot)

 
Die mittlerweile neunte Waldbier-Variante von Axel Kiesbye ist fertig. Diesmal gehörten Elsbeeren zu den Zutaten. Von den Früchten des gleichnamigen Baums hat der Braumeister zusammen mit Mitarbeitern der Österreichischen Bundesforste AG im letzten Herbst im Forstrevier Breitenfurt im Wienerwald rund 30 Kilogramm eingesammelt. Danach wurden die Beeren erst mal schockgefroren, im Frühjahr ließ Kiesbye sie auftauen und verarbeitete sie zu Mus. Nach kurzer Fermentation mit baumeigenen wilden Hefen gab er den Fruchtbrei der Waldbierwürze zu.

Herausgekommen ist ein unfiltriertes Bier mit 6 % Alkoholgehalt, das sich laut Kiesbye durch einen kernigen Malzcharakter, fruchtige Noten und Hopfenfrische aus. Als kulinarische Begleiter empfiehlt er besonders gegrilltes, dunkles Fleisch, kräftig  gewürztes Gemüse,  Pilze und "der  Erde nah  wachsende Beilagen wie Kartoffeln oder Kürbis". Darüber hinaus passe die Kreation zu Desserts mit Kaffee und Kakao.

Axel Kiesbye braut bereits seit 2011 jedes Jahr ein Waldbier. Schwarzkieferzapfen, Holzbirnen und andere "Früchte des Waldes" hat er dabei bereits als Zutaten verwendet. Die aktuelle Elsbeer-Variante wird wie ihre Vorgänger in limitierter Auflage in 0,75- und 0,33-Liter-Flaschen angeboten. Sie mehrere Jahre aufbewahrt werden. Teilweise sind auch noch frühere Waldbier erhältlich, z. B. unter www.waldbier.com.

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