Warnstreik in Berliner Brauerei

Mit einem Warnstreik haben Beschäftigte der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei ihre Forderung nach höheren Löhnen untermauert. Rund 120 Angestellte beteiligten sich an der Aktion und legten ihre Arbeit gestern für zwei Stunden nieder. Die Produktion sank um rund 120.000 Flaschen.

In derzeit laufenden Tarifverhandlungen verlangt die die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Gehaltssteigerungen von 5,5 Prozent für die insgesamt 440 Beschäftigten der Brauerei, die zur Radeberger-Gruppe gehört. Bisher seien vom Arbeitgeber lediglich 1,1 Prozent zugesichert worden. Außerdem will die Gewerkschaft nach eigenen Angaben nicht nur höhere Löhne durchsetzen, sondern auch verhindern, dass Teile der Belegschaft in niedrigere Lohngruppen eingestuft werden.

(22.3.2011)

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