Warsteiner nach längerer Durststrecke auf Wachstumskurs

Warsteiner Bier

Bier der Marke Warsteiner hat sich 2018 besser verkauft als im Vorjahr.

Nach mehreren Jahren mit Absatzrückgängen hat Warsteiner 2018 zulegen können. Die im Sauerland ansässige Brauerei hat 5,3 Prozent mehr Bier verkauft als 2017. Im Inland gab es Plus von 6,8 Prozent, im Ausland ist die Nachfrage um 0,1 Prozent zurückgegangen. Zugelegt hat nach Angaben des Unternehmens die Kernmarke Warsteiner Pils, bei den drei alkoholfreien Sorten (Pilsener, Herb und Radler) wurden jeweils zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Zu den Wachstumstreibern gehörten laut Warsteiner der warme Sommer und eine im August gestartete neue Werbekampagne.

Zahlen zur Ausstoßmenge hat die Brauerei nicht veröffentlicht. Nach Berechnungen des Fachmagazins Inside Getränke hatte diese 2017 bei der Kernmarke Warsteiner 2,15 Millionen Hektoliter betragen. Vor einiger Zeit war die Warsteiner Brauerei noch deutlich erfolgreicher als heute. 1994 hat sie knapp 6,3 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Damals war Warsteiner die größte Biermarke in Deutschland. Auf den Abwärtstrend hat die Unternehmensführung mit einem Sparprogramm reagiert und unter anderem Stellen gestriechen.

Zur Warsteiner Gruppe gehören auch die Marken Herforder, Paderborner und Frankenheim. Außerdem ist das Unternehmen an der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg beteiligt.

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