Warsteiner-Talfahrt setzt sich fort

Bier der Marke Warsteiner

De Absatz von Bier der Marke Warsteiner geht seit Jahren zurück (Bild: Brauerei)

Es läuft nach wie vor alles andere als rund bei Warsteiner. 2017 hat die im Sauerland ansässige Brauerei 4,7 Prozent weniger Bier verkauft als im Vorjahr. Über die Ausstoßmenge machte das Unternehmen keine Angaben. Nach Berechnungen des Fachmagazins Inside Getränke betrug sie bei der Kernmarke Warsteiner 2,15 Millionen Euro. 2016 war der Absatz bereits um 3,8 Prozent zurückgegangen, 2015 um 7,4 Prozent und 2014 um 5,5 Prozent. Gesunken ist vor allem der Pils-Absatz. Im alkoholfreien Segment hat die Brauerei hingegen um 12,5 Prozent zugelegt. Auch bei Regionalmarken wie Paderborner Gold, Weissenburg und Isenbeck sei die Entwicklung zufriedenstellend verlaufen.

Vor einiger Zeit war die Warsteiner Brauerei noch deutlich erfolgreicher als heute. 1994 hat sie knapp 6,3 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Damals war Warsteiner die größte Biermarke in Deutschland.

Auf den Abwärtstrend reagiert die Unternehmensführung mit einem Sparprogramm. Sie hat angekündigt, bis zu 240 Stellen zu streichen. Das entspricht rund einem Sechstel der Belegschaft.

Zur Warsteiner Gruppe gehören unter anderem auch die Marken Herforder, Paderborner und Frankenheim. Außerdem ist das Unternehmen an der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg beteiligt.

(6.2.2018)

 
helmut, 09-02-18 10:21:
Es ist wieder mal ein typisches







Bei Warsteinen manivestiert sich wieder typisches Arbeitgeberverhalten:Wenn ein unfähiges Management versagt,büßen die Arbeitnehmer.
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