Wer viel arbeitet, wird leichter Alkoholiker

Lange Arbeitszeiten und ein gutes Betriebsklima verleiten zum Alkoholmissbrauch. Menschen, die mindestens 50 Stunden pro Woche arbeiten, sind bis zu 3,3 Mal stärker von Alkoholsucht bedroht, als Unbeschäftigte. Zu diesem Ergebnis kommt eine an der Universität der Region Otago in Neuseeland durchgeführte Studie mit mehr als 1.000 Teilnehmern zwischen 25 und 30 Jahren.

Die Suchtgefahr wächst nach Angaben der Forscher zusätzlich, wenn im Betrieb nicht nur viel gearbeitet wird, sondern auch gute soziale Kontakte unter den Mitarbeitern bestehen. "Wo lange Arbeitszeiten zum Alltag gehören, kann eine gesellige Atmosphäre entstehen, in der mehr Alkohol getrunken wird", wird Studienleiterin Sheree Gibb in verschiedenen Medien zitiert.

Die komplette Studie soll in der britischen Wissenschaftszeitschrift "Addiction" veröffentlicht werden.

(10.8.2011)

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