Ausstellung über Bier als Exportschlager

Bier als Exportschlager ist Gegenstand einer Ausstellung in Hamburg.
Bier als Exportschlager ist Thema einer Ausstellung in Hamburg. (Foto: Auswanderermuseum Ballinstadt)

Bis 30. Dezember informiiert das Auswanderermuseum BallinStadt in Hamburg über deutsche Brauer, die im 19. Jahrhundert ausgewandert sind, Unternehmen gegründet und die internationale Bierwelt nachhaltig geprägt haben. Ob in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Ozeanien oder auch in europäischen Ländern – deutsche Bierhersteller haben ab Mitte des 19. Jahrhunderts Spuren in der Welt hinterlassen und die weltweite Verbreitung von Lager-Bier befördert. Anheuser-Busch, Miller, Coors, Tsingtao, Estrella Damm, Quilmes oder Windhuk Lager sind allesamt Biermarken mit deutschen Wurzeln.

In der Ausstellung mit dem Titel "BIER:Exportschlager" erwarten die Besucher neben einer Auswahl an Geschichten deutschstämmiger Brauer in den USA  auch Einblicke in deutsche Exportschlager rund ums Bier, z.B. Bierbräuche, Erfindungen und das Getränk selbst. Und da Auswanderung auch immer Einwanderung bedingt, schließt sich der Kreis mit einem Blick auf die Craft Beer Bewegung, die von den USA nach Deutschland "herübergeschwappt" ist und die Bierkultur beeinflusst hat.

"In der deutschen Migrationsgeschichte, insbesondere nach Amerika im 19. Jahrhundert, spielt Bier eine ganz besondere Rolle. Es zeigt uns, wie wichtig es für Migranten ist, ein Stück Heimat 'mitzunehmen' und aus diesen Wurzeln etwas neues zu erschaffen“, sagt Volker Reimers, Geschäftsführer des Auswanderermuseums BallinStadt. "An dem Beispiel wird deutlich, wie bereichernd fremde Einflüsse für ein Land sind, um sich weiterzuentwickeln. Diese Erkenntnis ist natürlich auch heute noch genauso gültig, wie vor rund 200 Jahren."

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