Bierabsatz auch im September rückläufig

Bügelflaschen mit verschiedenen Bieren
Sinkender Absatz: Die Nachfrage nach Bier aus Deutschland geht zurück.

Die deutschen Brauereien haben im September 1,4 Prozent weniger Bier verkauft als im entsprechenden Vorjahresmonat. Während die Nachfrage im Ausland deutlich zurückging, blieb sie im Inland vergleichsweise stabil.

Der Gesamtabsatz lag im September laut Statistischem Bundesamt bei knapp 6,68 Millionen Hektolitern. Im Inland sank der Ausstoß um 0,2 Prozent auf 5,58 Millionen Hektoliter. Die Exporte büßten 7,1 Prozent ein. Zwar haben EU-Länder 660254 Hektoliter und damit 4,3 Prozent mehr Bier aus Deutschland abgenommen. Die Ausfuhren in andere Staaten gingen aber um 20,6 Prozent auf 425538 Hektoliter zurück.

Biermischgetränke (Radler etc.) haben um 0,3 Prozent auf 292432 Hektoliter zugelegt. Alkoholfreie Biere sind in den Zahlen des Statistischen Bundesamts nicht berücksichtigt.

Bisher kein gutes Jahr für die Brauwirtschaft

Von Januar bis September hat die Brauwirtschaft mit rund 60,62 Millionen Hektolitern 6 Prozent weniger Bier verkauft als in ersten neun Monaten des Vorjahres.

Mit dem Bierabsatz geht es seit längerem tendenziell bergab. Zwischen 2014 und 2024 ist das Marktvolumen um 13,7 Prozent oder 13 Millionen Hektoliter geschrumpft. Zuletzt haben mehrere Brauereien den Betrieb eingestellt.

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