Bierabsatz im April wieder auf Talfahrt

Bügerlflaschen verschiedener Biermarken
Weniger Durst: Die deutschen Brauereien haben im April weniger Bier abgesetzt.

Im März hatte der Bierabsatz der deutschen Brauwirtschaft zum ersten Mal seit mehr als anderthalb Jahren angezogen. Nach dem kurzen Zwischenhoch ging es im April wieder auf Talfahrt. Mit rund 6,8 Millionen Hektolitern lag der Ausstoß nach Angaben des Statistischen Bundesamts 7,1 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. 

Der Inlandsabsatz ging sogar um 8 Prozent bzw. 486178 Hektoliter auf knapp 5,58 Millionen Hektoliter zurück. Die Exporte in EU-Staaten sind um 5,6 Prozent auf 718845 Hektolter gesunken. Die Ausfuhren in andere Staaten stiegen um 1,5 Prozent auf 506496.

Bei Biermischgetränken (Radler etc.) ist das Volumen um 7,7 Prozent auf 386 655 Hektoliter geschrumpft. Alkoholfreie Biere sind in den Zahlen des Statistischen Bundesamts nicht berücksichtigt.

Von Januar bis April haben die deutshen Brauereien und Bierlager etwas mehr als 23,5 Millionen Hektoliter. Das sind 2,9 Prozent weniger als in den ersten vier Monat des zurückliegenden Jahres.

Biernachfrage seit langem rückläufig

Der Bierabsatz der deutschen Brauwirtschaft geht seit langem tendenziell zurück. 2025 musste die Branche das  deutlichste Minus seit 1993 verkraften, als der Bierausstoß erstmals bundesweit ausgewiesen wurde. Über die vergangenen zehn Jahre gerechnet sind den Brauereien und Bierlagern etwa 18 Millionen Hektoliter bzw. 18,9 Prozent Volumen verlorengegangen.

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