Bierabsatz im Oktober deutlich zurückgegangen

Braukessel
Die deutsche Brauwirtschaft kämpft mit sinkender Nachfrage nach Bier.

Es läuft schlecht für die deutsche Brauwirtschaft. Bier verkauft sich immer schleppender. In den ersten drei Quartalen ist der Absatz im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres um 6 Prozent zurückgegangen. Im Oktober ging es mit einem Minus von 9,5 Prozent noch deutlicher bergab. Insgesamt lag der Ausstoß nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei rund 5,82 Millionen Hektolitern. 

Im Inland ist er um 8,6 Prozent auf 4,87 Millionen Hektoliter gesunken. Die Exporte in EU-Länder sanken um 0,8 Prozent auf 953429 Hektoliter, die Ausfuhren in andere Staaten um satte 27,5 Prozent auf 392217 Hektoliter.

Der Anteil von Biermischgetränken (Radler etc.) machte im Oktober 211637 Hektoliter des Gesamtabsatzes aus. Das waren 2,9 Prozent weniger als im entsprrechenden Vorjahresmonat. Alkoholfreies Bier ist in den Zahlen des Statistischen Bundesamts nicht berücksichtigt.

Langfristiger Abwärtstrend

Mit dem Bierabsatz geht es seit längerem tendenziell bergab. Zwischen 2014 und 2024 ist das Marktvolumen um 13,7 Prozent oder 13 Millionen Hektoliter geschrumpft. Zuletzt haben mehrere Brauereien den Betrieb eingestellt.

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