Biermarkt international: Die größten Brauereien der Welt
Der Absatz der 40 größten Bierhersteller der Welt ist 2025 weiter zurückgegangen. Unter ihnen sind sechs aus Deutschland. Der internationale Markt wird von wenigen Konzernen dominiert.
Konzentration prägt den internationalen Biermarkt. Der Absatz der beiden größten Braukonzerne ist 2025 zwar weiter gesunken. Sie produzieren aber nach wie vor mehr als ein Drittel aller Biere weltweit. Der Anteil der vier größten Player liegt sogar bei über der Hälfte. Unter den 40 größten Brauereien sind unverändert sechs aus Deutschland. Zwei von ihnen haben beim Absatz zugelegt. Das geht aus einer Aufstellung des Hopfendienstleisters BarthHaas GmbH & Co. KG hervor.
Bierriesen dominieren den Markt
Nach einem Minus von 2,2 Prozent und 0,6 Prozent in den beiden Vorjahren ist der Bierabsatz der 40 größten Brauereien der Welt 2025 weiter gesunken - um 3,1 Prozent auf rund 1,586 Milliarden Hektoliter. Nur wenige haben im vergangenen Jahr nennenswerte Zuwächse erzielt. Laut BarthHaas sind die global agierenden Großkonzerne vor dem Hintergrund eines schwieriger werdenden Marktumfelds dabei, sich neu auszurichten und alternative Geschäftsfelder zu erschließen. Dazu zählen alkoholfreie und -reduzierte Biere oder auch Investitionen in angrenzende Getränkesparten.
Die Reihenfolge der sieben größten Konzerne hat sich nicht verändert. Marktführer AB InBev verkaufte nach Angaben von BarthHaas 2025 knapp 484,2 Millionen Hektoliter Bier. Das sind 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr (495,5 Millionen Hektoliter). Der multinationale Konzern mit Hauptsitz in Belgien ist in Deutschland mit Marken wie Beck's, Franziskaner und Spaten vertreten.
Beim zweitgrößten Braukonzern Heineken (Niederlande) gab es einen Rückgang von 0,8 Prozent auf 235,65 Millionen Hektoliter (2024: 240,7 Millionen Hektoliter. Die drittplatzierten China Res. Snow Breweries (Platz drei) haben um 1,4 Prozent auf 110,3 Millionen Hektoliter zugelegt (Vorjahr: 108,8 Millionen Hektoliter). Es folgen Carlsberg, Molson Coors, die Tsingtao Brewery Group, die Asahi Group, Yanjing, BGI / Groupe Castel, und Constellation Brands.
Auf Platz 11 rangiert JSC AB Inbev Efes. Die ehemalige russische Tochtergesellschaft von AB Inbev Efes wird führt BarthHaas jetzt als eigenes Unternehmen in seiner Rangliste.
Veränderungen bei den größten deutschen Brauereien
Die zum Oetker-Konzern gehörende Radeberger Gruppe, größter Bierhersteller in Deutschland, ist mit einem Absatzrückkang um 4,3 Prozent auf 9,95 Millionen Hektoliter im internationalen Vergleich von Platz 24 auf 25 abgerutscht. Die Paulaner Gruppe hat sich mit einem deutlichen Absatzplus von 14,8 Prozent auf 7,59 Millionen Hektoliter um einen Platz auf Position vorgeschoben und die TCB Beteiligungsgesellschaft (u.a. Frankfurter Brauhaus, Feldschlößchen und Gilde Brauerei) als zweitgrößten deutschen Bierhersteller überholt. TCB belegt nach einem Minus von 4,0 Prozent auf 7,2 Millionen Hektoliter nur noch Platz 30 (Vorjahr 28).
Bei der Oettinger Gruppe hat sich der seit längerem anhaltende Abwärtstrend fortgesetzt. Die Brauerei aus Bayerisch-Schwaben ist von Platz 31 auf 32 abgestiegen. Auf 33 folgt Krombacher mit einem Zuwachs von zarten 0,2 Prozent auf 5,95 Millionen Hektoliter. Die Bitburger Braugruppe ist von Position 33 auf 35 abgesunken. Ihr Ausstoß ist um 10 Prozent auf 5,2 Millionen Hektoliter zurückgegangen.
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