Isarkindl verkündet Aus
Nach neun Jahren schließt die Brauerei Isarkindl. Die Betreiber verweisen auf gestiegene Kosten und sinkende Nachfrage. Die letzten Bierreserven werden noch abverkauft. Dann ist für das Unternehmen mit Sitz in Freising Schluss.
Nach der Gründung 2016 war es zunächst gut gelaufen. Isarkindl profitierte vom damals bestehenden Interesse an Craft Beer und neuen Brauprojekten, präsentierte sich auf Biermessen, erweiterte das Sortiment und expandierte. Schließlich vertrieb die Brauerei ihre Produkte auch über den Großhandel. Der Aufwärtstrend setzte sich zunächst fort, nachdem 2020 die Corona-Pandemie ausbrach. Zwar blieben damals Kneipen und andere Ausschankorte zeitweise geschlossen, Isarkindl verkaufte aber laut eigenen Angaben über den Handel mehr Bier als jemals zuvor.
Bierverkäufe stetig gesunken
Seitdem sinken die Verkaufszahlen kontinuierlich. Gleichzeitig sind die Kosten für Herstellung, Transport, Lagerung, Leergut etc. gestiegen. Vor diesem Hintergrund sehen die Isarkindl-Inhaber keine Möglichkeit mehr, ihr Bier gewinnbringend über den Handel zu verkaufen. "Ohne Handel im Rücken können wir nicht in den Mengen produzieren, die wir wir benötigen, um auf einen Preis zu kommen, der nicht absurd hoch ist - für uns in der Herstelllung, für den Handel und im Getränkemarkt", heißt es vonseiten der Brauerei.
Einen eigenen Produktionsstandort hatte Isarkindl nicht. Seine Biere ließ das Unternehmen im Lohnbrau bei Eittinger Fischerbräu herstellen.
Was bleibt …
… ist die Bierkneipe “Sammamera” in Freising, die einer der Isarkindl-Gründer weiter betreibt. Mit Bieren anderer Hersteller im Ausschank.
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