Carlsberg verkauft mehr Bier, macht aber weniger Gewinn

Carlsberg, viertgrößter Brauereikonzern der Welt, hat im letzten Jahr 118,7 Millionen Hektoliter und damit 4 Prozent mehr Bier verkauft als 2010. Der Umsatz des in Dänemark ansässigen Unternehmens stieg um 6 Prozent auf 63,6 Milliarden Kronen. Der Gewinn sank trotz der positiven Absatz-Entwicklung um knapp 4 Prozent auf 5,15 Milliarden Kronen (693 Millionen Euro). 

Den Rückgang beim Gewinn führt Carlsberg unter anderem auf höhere Rohstoff- und Logistigkosten sowie Investitionen in Vertrieb und Marketing vornehmlich in Asien und Osteuropa zurück. In Asien scheint sich das Engagement des Konzerns auszuzahlen. Hier ist Carlsberg 2011 nach eigenen Angaben stark gewachsen. Auf dem ebenfalls wichtigen russischen Markt hat das Unternehmen Anteile verloren.

Während Carlsberg in Asien weiteres Wachstumspotenzial sieht, erwartet man in Nord- und Westeuropa ein schwieriges Marktumfeld. In Deutschland, wo der Bierkonsum seit Jahren zurückgeht und der Markt von Preiskämpfen geprägt ist, ist die Brauereigruppe unter anderem mit den Marken Carlsberg, Holsten, Astra, Lübzer und Duckstein vertreten. Holsten hat im letzten Jahr 15 Prozent Absatz eingebüßt (Gesamtausstoß 2011: 950.000 Hektoliter). Astra hat um 2,5 Prozent auf 410.000 Hektoliter zugelegt.

(20.2.2012)

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