Deutschland: Weniger Biernachfrage im Juli
Nach einem Plus im Juni ging es mit dem Biernachfrage im Juli wieder bergab. Der Absatz der deutschen Brauereien und Bierlager ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 1,6 Prozent auf rund 7,86 Millionen Hektoliter gesunken.
Im Inland gab es einen Rückgang von 2,1 Prozent auf 6,32 Millionen Hektoliter. Bei den Verkäufen in die Europäische Union verzeichnet die Statistik ebenfalls ein Minus von 2,1 Prozent auf 973 012 Hektoliter. Die Exporte in weitere Länder zogen um 5,1 Prozent an und erreichten 556 555 Hektoliter.
Der Absatz von Biermischgetränken (Radler etc.) sank um 0,8 Prozent auf 537 967 Hektoliter.
Abwärtstrend beim Bierabsatz hält an
Von Januar bis Juli gerechnet lag der Bierausstoß (46,3 Millionen Hektoliter) 2,2 Prozent niedriger als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres. Im Inland ist er um 2,1 Prozent auf 37,54 Millionen Hektoliter zurückgegangen.
Der Bierabsatz der deutschen Brauwirtschaft geht seit langem tendenziell zurück. 2025 lag er bei rund 78 Millionen Hektolitern und die Branche musste mit Einbußen von knapp 5 Prozent das deutlichste Minus seit 1993 verkraften, als der Bierausstoß erstmals bundesweit ausgewiesen wurde. Über die vergangenen zehn Jahre gerechnet sind den Brauereien und Bierlagern etwa 18 Millionen Hektoliter bzw. 18,9 Prozent Volumen verlorengegangen.
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