Historische Biere wiederbelebt
Hellerbräu ("Schlenkerla") in Bamberg hat Biere nach überlieferten Rezepten reaktiviert: Dafür wurden Sudprotokolle von Konrad Graser ausgewertet, einem Vorfahren des heutigen Brauereichefs. Graser war Mitte des 19 Jahrhundert Bräu der Brauerei auf dem Michaelsberg, die als älteste Braustätte Bambergs gilt.
1866 übernahm er die Brauerei Schlenkerla, die jetzt in seine Fußstapfen getreten ist und den Faden wieder aufgenommen hat. Auf der Basis seiner Rezepte hat der Rauchbierspezialist ein mit weichem Wasser und böhmischem Hopfen gebrautes Helles Lager und ein “Felsenkellerbier” entwickelt, das ohne künstliche Kühlung in historischen Felsenkellern reift. Entstanden ist außerdem ein Fränkisches Pils, für das der Hopfen in der heißen Sudpfanne geröstet wird sowie ein Braunbier, das mit geteigter Maische hergestellt wird. Das alkoholarme Bamberger Heinzlein sowie das Stiftsgartenbier komplettieren die Graser-Reihe.
Graser-Biere aus der Flasche und im Handel
Die wieberbelebten Biere gehören seit der Eröffnung des Wirtshaus Graser im letzten Jahr fest zum Repertoire von Hellerbräu, wo es sie vom Fass gibt. Jetzt sind sie auch in der Flasche und im Handel und ab Brauerei erhältlich. Außerdem sind Online-Bestellungen über den Shop von Schlenkerla möglich.
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