Hopfenanbau ist Kulturerbe

Traktor mit Anhänger beim Einbringen der Hopfenernte
Hopfenanbau in Deutschland ist Kulturerbe in Bayern.

Bayern hat den Hopfenanbau in Deutschland in sein Landesverzeichnis für immaterielles Kulturerbe aufgenommmen. Er "umfasst Anbau, Ernte und Vermarktung des Hopfens vorwiegend als Rohstoff für die Brauwirtschaft”, heißt es in einer Mitteilung des bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat. "Die Weitergabe von Wissen und Können erfolgt innerhalb der oft noch familiären Betriebe sowie über Fachschulen und Verbände.”

Größtes Hopfenanbauland der Welt

Den Antrag für den Eintrag hatten der Deutschen Hopfenpflanzerverband, das Deutschen Hopfenmuseum und der Bayerischen Brauerbund gestellt. Ihnen zufolge ist Deutschland mit einem Weltmarktanteil von rund 35 Prozent der größte Hopfenanbieter der Welt. Der Anbau konzentriert sich auf wenige Regionen, v.a. die Hallertau inklusive Jura, zudem auf Gebiete um Elbe und Saale, um Tettnang im Bodenseekreis und die Regionen um Spalt und Bitburg.

Zum immateriellen Kulturerbe zählen weitere Traditionen, Bräuche, Handwerkstechniken, kulturelle Handlungen und Riten. Neben dem Hopfenanbau hat die bayerische Staatsregierung 18 weitere von ihnen in das Landesverzeichnis aufgenommen. Darunter sind die Erlanger Bergkirchweih, das Pichelsteinerfest in Regen und das Varieté-Theater “Auf geht’s beim Schichtl” auf dem Münchner Oktoberfest.

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