Minusrekord beim Bierabsatz

Biersorten

Die deutschen Brauereien verkaufen immer weniger Bier. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sank der Absatz 2013 um 2 Prozent bzw. 1,9 Mlillionen Hektoliter auf 94,6 Millionen Hektoliter und erreichte den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Bei Biermischgetränken gab es einen Rückgang von 1,9 Prozent auf 4,2 Millionen Hektoliter.

Im Inland, wo die Brauereien 84,2 Prozent ihrer Produktion verkauften, ging das Absatzvolumen um 1,7 Prozent auf 79,7 Millionen Hektoliter zurück. Die Exporte in EU-Länder fielen um 8,6 Prozent auf 10,1 Millionen Hektoliter. Die Ausfuhren in Staaten außerhalb der EU stiegen auf 4,7 Millionen Hektoliter (+8,7 Prozent).

Mit dem erneuten Rückgang setzt sich ein Trend fort, der seit langem anhält. Vor zehn Jahren lag der Bierabsatz noch bei rund 105 Millionen Hektolitern und damit mehr als 10 Millionen Hektoliter über dem Niveau von 2013. Leichte Zuwächse gab es zuletzt 2006, als die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland stattfand. Seitdem sind die Verkäufe stetig gesunken.

Mit einem Anteil von 26,3 Prozent stammte das meiste Bier, das im letzten Jahr in Deutschland verkauft wurde, aus Nordrhein-Westfalen. 22,3 Prozent der Produktion kamen aus Bayern. Im Ausland waren die bayerischen Brauer am erfolgreichsten. Fast ein Drittel (30,1 Prozent) aller exportierten Biere wurden im Freistaat produziert.

Entwicklung des Bierabsatzes der Brauereien in Deutschland
 

JahrBierabsatz Vergleich zum Vorjahr
2001107,8 Millionen Hektoliter- 1,8 %
2002 107,8 Mio. hl- 0,0 %
2003105,6 Mio. hl- 2,0 %
2004105,9 Mio. hl+0,3 %
2005105,4 Mio. hl- 0,5 %
2006106,8 Mio. hl+1,4 %
2007104,0 Mio. hl- 2,7 %
2008102,9 Mio. hl- 1,0 %
2009100,0 Mio. hl- 2,8 %
201098,4   Mio. hl- 1,6 %
201198,3   Mio. hl- 0,1 %
201296,5   Mio. hl- 1,8 %
201394,6   Mio. hl- 2,0 %


(Quelle: Statistisches Bundesamt)

(30.1.2014)

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