Privatbrauerei Eichbaum stellt Insolvenzantrag
Die Privatbrauerei Eichbaum ist in finanzielle Schieflage geraten und hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Zugesetzt haben dem Unternehmen mit Sitz in Mannheim laut Medienberichten Ausfälle während der Corona-Krise und die schwierige Lage auf dem Biermarkt mit sinkendem Konsum sowie gestiegenen Preisen für Rohstoffe, Energie und Personal. Auch Einbußen im Exportgeschäft mit Russland und China werden als Gründe für die Probleme der Brauerei genannt. 300 Mitarbeiter sind von der Entscheidung betroffen und müssen um ihre Stellen bangen.
Die Geschäftsführung bleibt vorerst im Amt. Allerdings unter Aufsicht eines Sachwalters, der über Ausgaben und Gläubigerinteressen wacht. Ziel ist es, das Unternehmen zu sanieren und zu erhalten. Dafür werden auch Investoren gesucht.
Karamalz verkauft
Neben zahlreichen Eigenmarken ist Eichbaum auch im im Bereich Lohnabfüllung tätig. Außerdem gehörte die Malzbier-Marke Karamalz zum Portfolio. Die hat die Brauerei kurz vor der Insovenzbeantragung an Veltins verkauft. Wie viel Geld das eingebracht hat, wurde nicht bekannt.
Eichbaum besteht seit 1679 und bezeichnet sich als Mannheims ältestes Industrieunternehmen.
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