Warsteiner streicht Stellen
Im Zuge anhaltender Rückgänge bei den Bierverkäufen hat die Haus Cramer Gruppe (Warsteiner) vor Kurzem Standortschließungen angekündigt. Jetzt hat das Unternehmen bekannt gegeben, bis Jahresende rund 125 Stellen an seinem Hauptsitz streichen zu wollen.
Rund 50 der betroffenen Arbeitsplätze sollen durch den Renteneintritt Beschäftigter und das Auslaufen befristeter Verträge wegfallen. Beim Rest bemühe man sich um sozialverträgliche Lösungen, heißt es in einer Pressemitteilung. Eine Senkung der Personalkosten sei notwendig, “um das Unternehmen nachhaltig wettbewerbsfähig aufzustellen”.
Brauereistandorte schließen
Weitere Maßnahmen zur Kostensenkung sind die Schließung der zur Cramer-Gruppe gehörenden Herforder Brauerei und die Verlagerung der Produktion nach Warstein. Außerdem läuft die Suche nach einem Käufer für die Paderborner Brauerei. Sollte der nicht gefunden werden, wird der Betrieb Anfang 2027 eingestellt.
Laufende Projekte wie der Bau einer Entalkoholisierungsanlage und Windenergieanlage in Warstein sind nach Unternehmensangaben nicht von den Sparmaßnahmen betroffen.
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