Anheuser-Busch InBev: Leichter Absatzrückgang im ersten Quartal

Budweiser, Stella Artois und Corona

AB InBev-Marken Budweiser, Stella Artois und Corona

Anheuser-Busch Inbev hat im ersten Quartal etwas weniger Bier verkauft. Der Absatz ging im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um 0,2 Prozent auf 117,7 Millionen Hektoliter zurück. Zuwächse erzielte der größte Brauereikonzern der Welt, zu dem Marken wie Budweiser, Stella Artois und Corona gehören, unter anderem in China, Brasilien und Mexiko. In den USA, Südafrika und Kolumbien ging die Nachfrage zurück. In den USA hat sich Bier der dort absatzstärksten Marke Budweiser schlechter verkauft. Beim Umsatz konnte der AB InBev um 3,7 Prozent auf 12,9 Milliarden US-$ zulegen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 5,8 Prozent und erreichte mehr als 4,8 Milliarden US-$.

AB InBev mit Hauptsitz in Belgien hat seine Vormachtstellung auf dem globalen Biermarkt zuletzt weiter ausbauen können. Im Oktober 2016 wurde die Übernahme von SABMiller, zuvor zweitgrößter Bierkonzern der Welt, abgeschlossen. Fast 100 Milliarden US-Dollar hat AB InBev für seinen schärfsten Konkurrenten bezahlt. Vor der Fusion hatten es die beiden Brauriesen beim Bierabsatz zusammengerechnet auf einen Weltmarktanteil von über 30 Prozent gebracht. Der Zusammenschluss wurde zwar genehmigt, allerdings haben verschiedene Kartellbehörden ihre Zustimmung an Auflagen geknüpft. Beispielsweise wurden Beteiligungen von SABMiller an Pilsner Urquell aus Tschechien, Tyskie und Lech (Polen), Dreher (Ungarn), Ursus (Rumänien) und weiteren Biermarken an die japanischen Brauereigruppe Asahi veräußert. Auch die italienische Marke Birra Peroni sowie Grolsch (Niederlande) hat Asahi übernommen.

(5.5.2017)

 
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