Deutschland: Bierabsatz im Oktober gestiegen

Braukessel

Im Oktober haben die in Deutschland ansässigen Brauereien mehr Bier verkauft.

Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager haben im Oktober 5,3 Prozent mehr Bier und Biermischgetränke verkauft als im entsprechenden Vorjahresmonat. Laut Statistischem Bundesamt erreichte der Absatz bei 7,16 Millionen Hektoliter. Der Inlandsabsatz stieg um 5,4 Prozent auf über 5 Millionen Hektoliter. Die Exporte in EU-Länder legten um 7,3 Prozent auf  685.473 Hektoliter zu, die Ausfuhren in Länder außerhalb Europas um 0,5 Prozent auf 426.970 Hektoliter. Radler und andere Biermixgetränke machten 205.151 Hektoliter des Gesamtausstoßes aus (+3,6 Prozent)

Nach mehreren mauen Monaten kann man fast schon von einem "goldenen Oktober" für die deutsche Brauwirtschaft sprechen. In den ersten drei Quartalen lag der Ausstoß 3,1 Prozent bzw. 2,3 Millionen Hektoliter unter Vorjahresniveau. Von Januar bis Oktober gerechnet wurden knapp 79,3 Millionen Hektoliter und damit 2,1 Prozent weniger Bier abgesetzt als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres.

Im letzten Jahr hatten die Brauer ihre Verkäufe noch um zarte 0,1 Prozent auf 95,83 Millionen Hektoliter steigern können. Während es im Inland ein Minus von 0,7 Prozent gab und die Bierexporte in der EU konstant blieben, zog die Nachfrage in Ländern außerhalb der Europäischen Union um 9,5 Prozent an.

(3.12.2017)

 
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