Promillegrenzen für Radfahrer in europäischen Ländern

Alkohol auf dem Fahrrad

Alkohol auf dem Fahrrad wird in europäischen Ländern unterschiedlich bestraft.

Bei den Promillegrenzen für Radfahrer gibt es in europäischen Ländern teilweise große Schwankungen. Auch bei den Strafen für Radler, die angetrunken erwischt werden, gibt es erhebliche Unterschiede, wie aus einer Aufstellung des ADAC hervorgeht.

In Deutschland liegt die Promillegrenze bei 1,6 Promille. In vielen anderen europäischen Staaten, etwa in Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Spanien, Portugel, der Schweiz und den Niederlanden, gelten 0,5 Promille als Grenzwert. Während Verstöße in Kroation mit Bußgeldern ab 65 Euro sanktioniert werden, bezahlt man in Spanien mindestens 500 Euro.

In Österreich liegt der Höchstwert bei 0,8 Promille. Wer dort mit mehr Alkohol im Blut auf sein Fahrrad steigt und erwischt wird, muss mit Geldstrafen ab 800 Euro rechnen. In Polen, wo lediglich bis 0,2 Promille erlaubt sind, drohen beim Überschreiten sogar Haftstrafen. In Tschechien liegt die Grenze bei 0,0 Promille, die Höhe des Bußgelds beginnt bei 380 Euro.

Keine Promillegrenze gibt es in Finnland, Dänemark, Schweden, Großbritannien und Irland. Dort ist allerdings das Radfahren verboten, wenn man alkoholbedingt nicht mehr in der Lage ist, sicher zu fahren. In Großbritannien werden Bußgelder bis 2.900 Euro verhängt, in Irland bis 2.000 Euro. In Skandinavien richtet sich die Höhe der Strafe nach dem Einkommen.

>Übersicht mit Promillegrenzen und Strafen für alkoholisierte Radfahrer in europäischen Ländern (Quelle: ADAC e.V.)

(10.7.2017)

 
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