SABMiller: Zweitgrößter Braukonzern der Welt meldet steigenden Absatz

Marken von SABMiller

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SABMiller hat zwischen Oktober und Dezember 4 Prozent mehr Bier verkauft als im entsprechenden Vorjahresquartal. Profitiert hat der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt, der vor einer Übernahme durch Branchenprimus Anheuser-Busch Inbev steht, laut eigenen Angaben unter anderem von günstigen Wetterverhältnissen. Vergleichsweise deutliche Absatzsteigerungen wurden in Afrika und Lateinamerika erzielt, auch in Europa zogen die Verkäufe an. Konkrete Zahlen zur Ausstoßmenge hat SABMiller nicht veröffentlicht. 2014 hat der Konzern mit Sitz in Großbritannien nach Angaben der Barth-Haas Group, die jedes Jahr einen Bericht mit Zahlen zum internationalen Markt veröffentlicht, 187,8 Millionen Hektoliter Bier produziert (ein Beteiligungsanteil von 58,0 Mio an den China Resources Snow Breweries ist in dieser Menge nicht eingerechnet) und brachte es damit auf einen Weltmarktanteil von 9,6 Prozent. Beim bereinigten Umsatz konnte SABMiller im abgelaufenen Quartal um 7 Prozent zulegen.

Vor Kurzem wurde bekannt, dass Marktführer Anheuser-Busch Inbev eine Übernahme von SABMiller plant. Der größte Braukonzern der Welt, der seinen Hauptsitz in Belgien hat, will rund 100 Milliarden Euro für seinen schärfsten Konkurrenten ausgeben. Zusammen würden es die beiden Unternehmen beim Bierausstoß auf einen Weltmarktanteil von über 30 Prozent bringen. Um zu gewährleisten, dass die Wettbewerbsbehörden dem Deal zustimmen, hat SABMiller die beiden europäischen Marken Peroni und Grolsch zum Verkauf angeboten. Zu SABMiller gehören auch Pilsner Urquell und Tyskie.

(27.2.2016)

 
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