Waldbier mit Wildkirschen

Traubenkirsch-Ernte für das neue Waldbier

Braumeister Axel Kiesbye (l.) und Bundesforste-Revierleiter Harald Zollner bei der Traubenkirsch-Ernte für das neue Waldbier (Foto: ÖBf-Archiv/W. Simlinger)

Im Herbst bringt Axel Kiesbye ein neues Waldbier auf den Markt. Nachdem der Braumeister in den letzten Jahren bereits Kreationen mit Tannentrieben, Zirbe, Lärche, Schwarzkieferzapfen, Fichtenharz und Wacholder hergestellt hat, setzt er diesmal auf Traubenkirschen (Prunus padus) als Zutat. Im Mai hat Kiesbye gemeinsam mit Vertretern der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) in deren Wald-Revier "Hermagor" im südlichen Kärnten von bis zu 15 m hohen Bäumen Blüten der Wildkirschenart gepflückt, die jetzt zusammen mit "klassischen" Bierzutaten in den Braukessel kommen. "Der feine Blütenstaub der Traubenkirsche verfügt über ein einzigartiges marzipanartiges Aroma und feine Noten von Bittermandeln", erklärt Kiesbye in einer Pressemitteilung.

Ab Oktober erhältlich
Wie seine Vorgänger wird das "Waldbier 2017" in limitierter Auflage in der Trumer Brauerei in Salzburg hergestellt. Im Oktober wird es in Gourmet-Flaschen (0,75 l und 0,33 l) und in 24 l-Fässern angeboten. Aufgrund seines hohen Alkoholgehalts kann das Waldbier mehrere Jahre gelagert werden. Bisherige Waldbier-Jahrgänge sind nahezu ausverkauft und nur noch vereinzelt erhältlich, z.B. direkt über einen Onlineshop auf der Website der Axel Kiesbye GmbH oder bei Biertraum.de

Bei der Traubenkirsch-Kreation handelt es sich um das mittlerweile siebte Bier aus der Waldbier-Edition. Das erste entstand 2011. Anlass war das "Internationale Jahr des Waldes", das die Vereinten Nationen damals ausgerufen hatten.

Weitere Informationen: www.bierederwildnis.com

(7.8.2017)

 
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