Wer Alkohol trinkt, bricht seltener sein Studium ab

Alkohol

Studenten. die Alkohol trinken, brechen seltener ihr Studium ab, so das Ergebnis einer Studie.

Studenten, die Alkohol konsumieren, brechen seltener ihr Studium ab als abstinente Kommilitonen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Dänischen Evaluations-Instituts (EVA), für die mehr als 14.600 Studenten zu ihren Trinkgewohnheiten und zum Verlauf ihres Studiums befragt wurden. Es ist aber nicht etwa so, dass Alkoholgenuss den akademischen Nachwuchs zu Fleiß und zum Durchhalten anhalten würde. Es sind soziale Aspekte, die in diesem Zusammenhang ausschlaggebend sind: Wer gerade zu Beginn seines Studiums wenig oder keinen Alkohol trinkt und keine Partys und sonstigen Veranstaltungen besucht, auf denen gemeinsam Bier, Wein, Schnaps & Co. gebechert wird, hat weniger Kontakt zu anderen Studenten, fühlt sich eher ausgegrenzt und verliert schneller die Lust, sein Studium durchzuziehen, so die Urheber der Studie. Zu viel Alkohol ist ihrer Aussage nach ebenfalls kontraproduktiv. Auch bei übermäßig zechenden Studenten sei die Abbrecherquote überdurchschnittlich hoch. Am geringsten sei sie bei moderaten Trinkern.

(11.8.2017)

 
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