Anheuser-Busch InBev braut jedes vierte Bier auf der Welt

Budweiser, Stella Artois und Corona

AB InBev-Marken Budweiser, Stella Artois und Corona

Anheuser-Busch InbBev, unangefochtener Bierweltmarktführer, ist 2017 weiter gewachsen. Fast 507,7 Millionen Hektoliter hat der multinationale Konzern mit Hauptsitz in Belgien verkauft – 0,6  Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht mehr als einem Viertel der gesamten Menge, die weltweit gebraut wurde. Angezogen hat die Nachfrage zuletzt auf dem für das Unternehmen wichtigen brasilianischen Markt. Auf dem nordamerikanischen Kontinent gingen die Verkäufe um 3,4 Prozent zurück. Unter anderem ist in den USA die Nachfrage nach Bier der konzerneigenen Marke Budweiser zurückgegangen.

Seinen Umsatz hat AB InBev im letzten Jahr um 5, Prozent auf 56,4 Milliarden US-Dolllar gesteigert. Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen gab es Beim Betriebsgewinn gab es sogar einen Zuwachs von 13,4 Prozent auf über 22 Milliarden Dollar. Den deutlichen Anstieg führt AB InBev u.a. auf Einsparungen im Zuge der Übernahme von SABMiller zurück. Der Branchenprimus hat die Nummer zwei auf dem globalen Biermarkt 2016 für fast 100 Milliarden Dollar geschluckt.

Weltweit besitzt Anheuser-Busch InBev mehr als 500 Biermarken. In Deutschland ist der Konzern unter anderem mit Beck's, Franziskaner und Löwenbräu vertreten. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass die Marken Hasseröder und Diebels an die CK Corporate Finance GmbH (CKCF) in Kronberg (Hessen) verkauft werden (>mehr).

(10.3.2018)



 
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