Deutschland: Weniger Bierdurst im ersten Quartal

Bier-Lkw

Die deutschen Brauereien haben im ersten Quartal weniger Bier verkauft.

Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager haben im ersten Quartal knapp 19,6 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren das 1,6 Prozent bzw. 0,3 Millionen Hektoliter weniger als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Der Inlandsabsatz, der 81,6 Prozent des gesamten Ausstoßes ausmachte, ging um 1,6 Prozent auf 16 Millionen Hektoliter zurück. Die Exporte in EU-Länder sanken um 4,4 Prozent auf 1,9 Millionen Hektoliter, die Ausfuhren in Länder außerhalb Europas stiegen hingegen um 1,7 Prozent auf 1,6 Millionen Hektoliter. Auf Biermischungen - Bier gemixt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - entfielen im ersten Quartal 0,6 Millionen Hektoliter, was 3,1 Prozent des gesamten Bierabsatzes entspricht. Alkoholfreies Bier ist in den Zahlen nicht enthalten.

Über das gesamte Jahr 2017 gerechnet war der Ausstoß der deutschen Braubranche bereits um 2,5 Prozent bzw. 2,4 Millionen Hektoliter auf 93,5 Millionen Hektoliter gesunken und hatte den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. 82,6 Prozent der gesamten Menge wurden im Bundesgebiet abgesetzt. Das waren 77,2 Millionen Hektoliter, 2,3 Prozent weniger als 2016.

In diesem Jahr dürfen die Brauer noch auf eine Trendwende hoffen. Die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft und ein sonniger Sommer könnten das Biergeschäft beleben.

(2.5.2018)

 
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