Fucking Hell - das Bier zum Dorf

Fucking Hell Original

"Full of good intentions": Fucking Hell Original

Nomen est Omen? Wegen seines Namens ist der Ort Fucking in Österreich auch über die Alpenrepublik hinaus bekannt. Jetzt gibt es ein Bier mit dem werbeträchtigen Namen "Fucking Hell". 

Fucking ist ein Touristenziel der etwas anderen Art. Der Ort mit gerade mal 100 Einwohnern ist v.a. bei Besuchern aus englischsprachigen Ländern beliebt. Die strömen gern und zahlreich in das kleine Nest, fragen: "where is the Fucking post office" und machen sich auf die Suche nach Souvenirs. Sehr begehrt sind die Ortsschilder. Die wurden so oft gestohlen, dass die Fuckinger irgendwann beschlossen, sie einzubetonieren.

Mit einem eigenen Bier wurde dem Ort jetzt ein etwas unkonventionelles Denkmal gesetzt. "Fucking Hell Original" heißt das Gebräu mit dem sinnigen Untertitel "full of good intentions". Das Pils mit 4,9 Prozent Alkohol ist seit Mitte Dezember 2010 erhältlich und wird nicht in Fucking selbst, sondern in der Privatbrauerei Waldhaus im Südschwarzwald hergestellt und abgefüllt. Hier wird der Nachfrage entsprechend produziert, um zu gewährleisten, dass das Bier möglichst frisch in den Handel kommt. Um den Vertrieb kümmert sich die eigens gegründete Fucking Hell GmbH mit Sitz in Berlin.

Verkauft wird Fucking Hell über regionale Partner unter anderem in St. Anton, Berlin, Braunschweig, Stuttgart und sogar Japan sowie über einen Online-Shop. Dort gibt es auch Merchandising-Artikel (T-Shirts, Poster etc.). Im Direktvertrieb werden Handel, Gastronomie und Partys beliefert.

Erfolgreiche Markteinführung trotz rechtlicher Hürden
Die Markteinführung ist gelungen. "Das Geschäft ist gut angelaufen. Wir erhalten täglich Anfragen und bauen das Vertriebsnetz weiter aus", sagt Stefan Fellenberg von der Fucking Hell GmbH. Bis die erste Flasche des Getränks mit dem etwas eigenwilligen Titel über den Ladentisch ging, musste sein Unternehmen zahlreiche Hürden überwinden. Bereits 2007 hatte man erfolglos versucht, Fucking Hell bei den zuständigen EU-Behörden als Marke anzumelden. Der Antrag wurde zurückgewiesen. Aber: Was lange gärt wird bekanntlich gut. Nach einem Beschwerdeverfahren erlaubte die EU im März 2010 dann schließlich doch die Eintragung der Marke.

Nach dem OK aus Brüssel begann man sofort mit der Produktion. Herausgekommen ist ein mildes und vollmundiges Pils, das - anders als sein Name vielleicht vermuten lässt – bodenständig und mit traditionellen Zutaten nach dem Reinheitsgebot hergestellt wird. Die Markteinführung von Fucking Hell wurde am 11. Dezember mit Events in St. Anton und in Japan gefeiert.

Kontakt und weitere Informationen:
Fucking Hell GmbH & Co. Handels KG
Mühsamstraße 34
10249 Berlin
www.fucking-hell.de 

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(16.2.2011)

 
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