Nordkoreanischer Vizeminister wegen Alkohol hingerichtet

Andere Länder, andere Sitten: Nachdem der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il im Dezember 2011 verstarb, ordnete sein Regime eine hundert Tage dauernde Trauerzeit an. Weil er sich angeblich vor Ablauf der Frist mit Alkohol amüsierte, wurde im Januar der Vizeminister der Volksarmee, Kim Chol, hingerichtet. Das berichtet die südkoreanische Zeitung Chosun Ilbo. Die Exekution habe Kim Jong Un, neuer Machthaber und Sohn des Ex-Diktators, persönlich angeordnet.

Wie Chol getötet wurde, ist noch nicht eindeutig geklärt. Der britische Telegraph meldet, der Vizeminister sei mit einer Granate beschossen worden ...

Chosun Ilbo geht davon aus, dass der Vorfall Teil einer Säuberungsaktion ist, mit der sich Kim Yong Un möglicher Gegenspieler im Militär entledigen und seine Macht festigen will. Nach Angaben des Blattes hat die kommunistische Führung weitere Funktionäre hinrichten lassen.

(26.10.2012)

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