Österreichische Brauwirtschaft wächst durch Exportsteigerungen

Österreichische Flagge

Dank Exportsteigerungen hat die österreichische Brauwirtschaft 2017 beim Bierabsatz zugelegt.

Die österreichische Braunwirtschaft hat 2017 zugelegt. Der Bierabsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 9,7 Mio. Hektoliter (inklusive alkoholfreies Bier), meldet der Verband der Brauereien Österreichs. Während die Verkäufe im Inland leicht um 0,2 Prozent bzw. 14.000 Hektoliter auf 8,5 Millionen Hektoliter zurückgingen, zogen die Exporte um 18,2 Prozent auf 1,2 Millionen Hektoliter an. Der Pro-Kopf-Konsum lag bei rund 106 Litern. Das reicht im internationalen Vergleich für Platz zwei hinter Tschechien. Landesweit gibt es 272 Brauereien (145 gewerbliche und 127 (Gast-)Haus-Brauereien).

Lager/Märzen war 2017 mit einem Marktanteil von 64 Prozent bzw. einem Absatzvolumen von rund 5,4 Millionen Hektolitern unverändert die beliebteste Biersorte der Österreicher. Dahinter folgen sonstige Vollbiere (Ausstoß: 1,3 Mio. Hektoliter, -1 Prozent) sowie Radler (430.000 Hektoliter, -8 Prozent). Um 80 % bzw. 1.144 Hektoliter zugelegt hat der Ausstoß an sog. Kreativ-Bieren (Biere mit außergewöhnlichen natürlichen Rohstoffen bzw. besonderer Herstellungsart). Deren Marktanteil beträgt aktuell 0,03 Prozent. Mehr verkauft wurde alkoholfreies Weizenbier (+19  Prozent) sowie Spezialbier (+14 Prozent). Die größten Verluste erlitten Leichtbier (-1.697 Hektoliter bzw. -27 Prozent) bzw. Radler mit Alkohol (-39.396 Hektoliter bzw. -8 Prozent).

(27.2.2018)

 
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