Störtebeker weiterhin auf Erfolgswelle

Störtebeker Braumanufaktur

Die Störtebeker Braumanufaktur hat 2018 mehr Bier verkauft als jemals zuvor. (Foto: Brauerei)

Für die Störtebeker Braumanufaktur war 2018 ein weiteres Rekordjahr. 248.000 Hektoliter hat das in Stralsund ansässige Unternehmen laut eigenen Angaben zwischen Januar und Dezember abgesetzt. Das waren rund 48.000 Hektoliter mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor in der Firmengeschichte. Am besten verkauften sich die Varianten Pils, Bernstein-Weizen und Atlantik Ale. Einzelne Sorten haben fast 40 Prozent zugelegt. Auf alkoholfreies Bier entfiel rund ein zehntel des Absatzes. Bei Wettbewerben hat Störtebeker 2018 mit seinen Kreationen 21 Auszeichnungen geholt. "Das letzte Jahr markiert einen neuen Meilenstein in der Geschichte der Brauerei", so Inhaber Jürgen Nordmann. "Und das nicht nur aufgrund des heißen Sommers. Während der deutschlandweite Biermarkt mit einem kleinen Plus von etwa 1 Prozent rechnet, konnten wir deutlich zweistellig wachsen".

Den Standort von Störtebeker in Stralsund haben 2018 mehr als 15.000 Personen besucht und an Brauereiführungen teilgenommen. Ein Veranstaltungshighlight im sog. Brauquartier war  die 2. Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer mit 120 Teilnehmern, die das Unternehmen Ende September ausrichtete.

Neben einigen technischen Neuerungen steht nun die heiße Phase für das bisher größte Bauprojekt in der Geschichte der Brauerei an: eine neue Abfüll-, Verpackungs- und Logistikhalle inklusive Hochregallager soll Anfang 2020 in den Testbetrieb gehen.

Störtebeker-Biere sind mittlerweile in Getränkemärkten und Gastronomieeinrichtungen im gesamten Bundesgebiet erhältlich. Auch in der Hamburger Elbphilharmonie werden sie ausgeschenkt. Online können die Gerstensäfte über einen Shop auf der Unternehmenshomepage bestellt werden.

Bierquiz

Bei unserem Quiz mit mehreren hundert Fragen können Sie Ihr Wissen rund um das Thema Bier unter Beweis stellen und vertiefen. [zum Bierquiz]