Verbandspräsident rechnet mit weiterem Rückgang beim Bierabsatz

Der Bierdurst der Deutschen lässt seit Jahren kontinuierlich nach. Der Verband Private Brauereien Bayern geht davon aus, dass sich der Abwärtstrend auch 2012 fortsetzt. Verbandspräsident Gerhard Ilgenfritz kündigte im Vorfeld der in Nürnberg stattfindenden Fachmesse Brau Beviale an, dass die Produktionsmenge im laufenden Jahr um 1 Prozent auf 97,3 Millionen Hektoliter sinken wird. Zwischen Januar und September hätten die Brauereien bereits 1,6 Prozent weniger Bier verkauft.

Als Gründe für das sinkende Interesse am Gerstensaft führte Ilgenfritz veränderte Gewohnheiten der Verbraucher und einen Wandel im Gesundheitsdenken an. Das traditionelle Feierabend Bier werde heute immer seltener getrunken.

Wegen höherer Kosten für Rohstoffe und Energie werden laut Ilgenfritz einige Brauereien die Bierpreise erhöhen. Unter anderem hätten Beck's, Veltins und Hasseröder angekündigt, 2013 pro Kasten 50 bis 70 Cent mehr zu verlangen. Mit flächendeckenden Bierpreiserhöhungen rechnet der Verbandspräsident aber nicht. Dafür sei der Wettbewerb zu intensiv. 

(13.11.2012)

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