Warnstreiks in Bayerns Brauereien erwartet

Die Tarifverhandlungen im bayerischen Braugewerbe sind ohne Ergebnis vertagt worden. Am 11. April will man sich erneut zusammensetzen. Bis dahin drohen laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung mehrere Warnstreiks. Bereits am Freitag hatten Beschäftigte der Brauerei Bischofshof ihre Arbeit für einige Stunden Ruhen lassen.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastastätten (NGG) fordert für die rund 10.000 Beschäftigten in der bayerischen Braubranche 6 Prozent mehr Lohn. Das haben die Arbeitgeben bisher verweigert. Sie verweisen auf die angespannte Lage auf dem Biermarkt. Die bayerischen Brauereien haben im letzten Jahr 21,6 Millionen Hektoliter und damit 3,2 Prozent weniger Bier verkauft als 2009.

(30.3.2011)

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