Weniger Biersteuer-Einnahmen

Bügelflaschen

Die Biersteuereinnahmen waren zuletzt rückläufig.

Die Einnahmen aus der Biersteuer sind nach Angaben des Statistischen Bundesamts 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent bzw. 14 Millionen Euro auf 664 Millionen Euro zurückgegangen. Der deutschlandweite Bierabsatz sank gleichzeitig um 2,3 Prozent auf 77,2 Millionen Hektoliter. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres hat der Inlandsabsatz zwar um 0,5 Prozent angezogen, das Biersteueraufkommen war aber mit 317,1 Millionen Euro 0,2 niedriger als im Vorjahr.

Dass die Einnahmen im ersten Halbjahr trotz höherem Absatz niedriger ausfielen, liegt daran, dass die Bundesbürger verstärkt zu Bieren und Biermischgetränken mit weniger Alkohol gegriffen haben. Die Höhe der Biersteuer richtet sich nach dem Stammwürzegehalt, der in Grad Plato gemessen wird und für den Alkoholgehalt ausschlaggebend ist. Der Regelsteuersatz beträgt pro Hektoliter 0,787 Euro je Grad Plato.

Die Biersteuer wird nur auf Gerstensäfte und Biermischgetränke erhoben, die in Deutschland verkauft werden. Exporte sind ausgenommen. Die Einnahmen kommen den Bundesländern zugute. Mit fast 167,5 Millionen Euro den höchsten Ertrag verbucht hat 2017 Nordrhein-Westfalen. Die bayerischen Brauereien haben zwar mehr abgesetzt, bei den Biersteuereinnahmen belegt der Freistaat im bundesweiten Vergleich mit knapp 152,4 Millionen Euro Platz zwei. Sachsen folgt mit mehr als 66,4 Millionen Euro.

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