Ehrentag für Rauchbier

Malztrocknung mit Feuer und Rauch
Bei der Bamberger Brauerei Schlenkerla wird Malz bis heute mit Feuer und Rauch getrocknet. (Foto: Brauerei)

Die Bamberger Brauerei Schlenkerla hat einen "offiziellen Tag der Rauchbierbewahrung" ausgerufen. Am 23. Juli sollen in Zukunft der mittlerweile rare historische Bierstil und seine Herstellung gefeiert werden. Am gleichen Tag im Jahr 1635 hatte Nicholas Halse in England die erste indirekt beheizte Darre zum Patent angemeldet. Seine Erfindung ermöglichte es, Luft erst zu erhitzen und mit dieser anschließend Malz zu trocknen, ohne dass es mit Rauch in Berührung kam. Zuvor hatte man in der Regel auf offenes Feuer gesetzt und damit rauchige Geschmacksnoten erzeugt. Es dauerte zwar noch etwas, letztendlich setzte sich das neue Verfahren aber flächendeckend durch.

In Deutschland breiteten sich rauchfreie Malztrocknungsanlagen seit dem 19. Jahrhundert aus. Heute ist die Zahl Hersteller, die Rauchbier mit traditionell über Feuer gedarrtem Malz herstellen, überschaubar. Zu den bekanntesten gehören die im Bier-Mekka Bamberg beheimateten Brauereien Schlenkerla und Spezial. "Wir finden, es ist an der Zeit, dem Rauchbier ein Andenken zu setzen", so Schlenkerla-Geschäftsführer Matthias Trum über den von ihm initiierten Rauchbiertag. "Am 23. April findet jedes Jahr der Tag des Deutschen Bieres statt. Diesen wollen wir mit dem Tag der Rauchbierbewahrung am 23. Juli ergänzen und damit Aufmerksamkeit für das Rauchbier als Bamberger Besonderheit schaffen."

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