Olympia in London: Bier, Wein & Co. für deutsche Fans teurer als daheim

Bierpreis-Ranking (Grafik: ECA International)
Lebenshaltungskosten (Grafik: ECA International)

Am 27. Juli beginnen die Olympischen Spiele in London. Olympia-Touristen aus Deutschland bezahlen in der britischen Metropole für "beer, bed and breakfast" mehr als daheim: Im Durchschnitt sind Waren und Dienstleistungen 6 Prozent teurer, wie aus einem Ranking von ECA International hervorgeht. Das Personalberatungsunternehmen hat die Bierpreise und allgemeinen Lebenshaltungskosten in zwanzig Teilnehmerländern mit den Preisen in London verglichen.

Besonders teuer ist Bier auf dem Olympiagelände. Hier liegt der Preis für 0,33 Liter bei mehr als fünf Euro. Pro Maß würde der Spaß also umgerechnet rund 15 Euro kosten. Günstigeren Gerstensaft gibt es in den Bars und Pubs in der Londoner City. Hier zahlen deutsche Besucher im Schnitt lediglich 3 Prozent mehr als in der Heimat. Von Dosenbier sollte man lieber die Finger lassen. Das ist fast doppelt teuer wie hierzulande. Bei Wein aus dem Supermarkt beträgt das Preisplus 40 - 50 Prozent. Zigaretten kosten im Vergleich zu Deutschland rund das Anderthalbfache. Um fast ein Drittel billiger ist in London Mineralwasser. Kopfschmerztabletten kosten sogar nur die Hälfte.

Für ihre Verhältnisse ziemlich günstig kommen Japaner in London weg. Die Lebenshaltungskosten liegen hier 28 Prozent unter dem Niveau in ihrem Heimatland. Für Bier müssen sie in Kneipen sogar lediglich etwas mehr als die Hälfte hinlegen. Fast jedes dritte Bier umsonst bekommen Chinesen, Franzosen und Australier.

Richtig tief in die Tasche greifen müssen polnische Fans. Für sie kostet Bier in der Olympia-Gastgeberstadt im Vergleich zu daheim fast das Doppelte. Auch für Besucher aus Kenia, Ethiopen, Rumänien und der Ukraine ist der Preis für das Getränk sehr hoch.

(10.7.2012)

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